Alleine Vereint

Über dieses Projekt

Die Pubertät ist die Zeit der Loslösung vom Elternhaus. Gleichzeitig sucht man in dieser Zeit seinen Platz in der Gesellschaft.

In meinen Diplomarbeit "Alleine Vereint" zeige ich Jugendliche, die diesen anscheinend bereits in einem Verein der Brauchtumspflege gefunden haben. Ich habe sie gebeten, uniformiert in ihren elterlichen Wohnzimmern das zu tun, was sie als Kinder gerne gemacht haben, um den spannungsgeladenen Zeitraum zwischen dem unreglementierten, kindlichen und dem strukturierten Erwachsenenleben, indem man versucht, sich selber zu finden, darzustellen. 

Knaresborrough

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Die englische Grafschaft North Yorkshire ist eine kleine, sehr traditionsverhaftete Region in England. Das kleine Städtchen Knaresborough hat es mir besonders angetan – es ist einerseits typisch englisch und in alten Bräuchen und Strukturen verhaftet, doch andererseits bröckeln auch hier die Fassaden.

Stille

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Es war das Jahr in dem ich einen Hörsturz erlitt, als ich einfach nur die Stille suchte. Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass meine Bilder aus diesem Spätsommer in Frankreich alle das Gleiche versuchen festzuhalten, nämlich die ersehnte Stille.

Hunnen und Co.

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In Köln gibt es viele Vereine zur Brauchtumspflege.
Die Kölner Stämme sind ein sehr spezieller Teil dieser Gesellschaften - sie versuchen möglichst authentisch die Bräuche ihrer Vorbilder nachzuleben. Die Hunnen sind ein Teil von Ihnen.

Ich habe einige herausragende Gestalten von ihnen und ihren Gästen auf ihrem jährlichen Treffen portraitiert.

Meine Orte

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Der Serie zu Grunde liegt ein eigentümlicher Gedanke, der mich immer wieder beschäftigt:

Bin ich eigentlich alleine mit meinem Gedanken an einen Ort oder denken vielleicht gerade an diesem Moment noch mehr an ihn und befinden sich so zusagen virtuell auch dort. Auch beschäftigt mich der Gedanke, dass falls sich gerade jemand real dort befindet ja garnicht ahnen kann, dass auch ich mich in gedanken dort aufhalte.

Meine Serie, „ meine Orte, hier bin ich öfter“ macht diese Plätze nun sichtbar. Es ist der Hügel, auf dem ich als Kind Schlitten gefahren und die Wiese vor dem Wald, über die ich mit meiner Freundin vor den Kühen davon gelaufen bin. Es ist das Feld vor dem Haus meines Großvaters, der Wiese, auf der ich mit meiner großen Jugendliebe spaziert bin, und der zauberhafte Ausblick aus dem Garten der Eltern einer Freundin.

Einige dieser Orte habe ich mehr als 20 Jahre lang nicht gesehen – aber in meinen Träumen besuche ich sie häufig. Dadurch verändert sich auch meine Erinnerungen an sie – sie werden schemenhaft und undeutlich. Nur mein Gefühl zu ihnen bleibt immer gleich.

60 Kilometer belgische Küste

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Die belgische Küste ist rund 60 Kilometer lang, und ich bin sie bereits mehrmals abgefahren. Doch ich bin jedes Mal erstaunt, was ich statt Strand und Meer dort vorfinde.

It's my Party

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Eine Freundin feiert ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest, und mein Partner Damian Zimmermann und ich haben festgehalten, was wir gesehen haben.

Noch einmal alles Gute!